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Snowpark Gastein: behind the scenes
11.03.2019

Sie arbeiten, sie shredden, sie powdern. Und das tagtäglich. Die Rede ist von der Shape Crew Gastein. Dank ihnen findet ihr jeden Morgen ein astrein geshaptes Setup im Snowpark Gastein vor. Wir finden, das schreit nach einem großen Dankeschön. Damit ihr euch ein besseres Bild von den fleißigen Fädenziehern hinter eurer Freestyle-Experience machen könnt, bieten wir euch einen Blick hinter die Kulissen. 

Die diesjährige Shapecrew besteht aus 4 Mitgliedern: Parkdesigner Markus Treiber, Multimedia-Shaper Matej Kormaník, Shaper Felix Eißmann und Neuzugang Felix Konle. Nun stellen sich vielleicht einige die Frage „Wie wird man eigentlich Shaper?“. Spoiler: Unsere Crew wurde nicht mit Board-Wax im Fläschchen aufgezogen. Matej beispielsweise, wuchs in der Slowakei auf, studierte Software Technologies in Prag und hatte ursprünglich mit Skateboarding angefangen.

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„Always standing sideways!“

Markus kam auch über Umwege zum Snowboarding. „Ich komme ursprünglich aus Wien, wo ich zuerst Skifahren gelernt habe. Dann fing ich auch irgendwann mit dem Skateboarden an und Snowboarden war dann Liebe auf den ersten Drop. Always standing sideways!“, lacht er.

Während es andere schon früh in die Berge zog, hatte Crew-Neuzugang Felix Konle diese Entscheidung erst im Alter von 18 Jahren in Süddeutschland getroffen: „Ich habe mit 14 meine ersten Twintips gekriegt. Das hat mich fortan begeistert. Als ich dann endlich meinen Führerschein hatte, konnten meine Freunde und ich unser Hobby weiterverfolgen. Seitdem lebe ich meist in den Bergen und mein Hobby wurde zur Leidenschaft.“

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Das Beste am Morgen …

Apropos Leben in den Bergen: Was macht man als Shaper eigentlich so den ganzen Tag am Berg? „Als Shaper in Gastein führt man ein recht gutes Leben“, sagt Felix Eißmann. „Wir fahren früh hoch, bevor die Pisten öffnen“, erzählt Markus. „Dadurch ist man einer der ersten am Berg, was ein unglaubliches Gefühl ist, vor allem wenn die Sonne dann aufgeht“, hakt Felix ein. „Wir öffnen den Park und fahren die erste Line. Danach gibt’s erst mal Frühstück und wenn das Wetter gut ist, gibt’s Würstchen vom Grill. Das Beste am Morgen!“ schwärmt Felix weiter.

Danach wird ausgiebig geshreddet, gefolgt vom Reshape. Runter vom Berg und rein in die warme Stube geht’s für die Shaper meistens gegen 8 oder 9 abends, wo gerne mal bei Snowboard Videos gechillt wird.

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Optimistisch in den Powder

Natürlich ist in Gastein nicht alles immer rosarot. Man denke nur zurück an den Januar voll Schneestürmen. Kurz nach Neujahr war die Shapecrew hauptsächlich damit beschäftigt, den Snowpark Gastein Tag für Tag von neuen Schneemassen zu befreien, was natürlich schnell zu Frustration führen kann. Nichtsdestotrotz sahen die Gasteiner Shaper sogar in dieser Wettersituation nur das Beste: „Gastein ist eine Freeride-Region. Off-Piste erlebt man hier richtig viel,“ erzählt Matej. „Das Wetter bescherte uns echt leiwande Powder-Tage!“  wirft Markus ein. „Wir konnten an den Tagen einen Powdertrack fahren und am nächsten Tag gleich wieder da es so viel geschneit hat, sodass alles wieder unberührt war. Das war das gute am Januar“, erinnert sich Felix.

„Snowboarding ist für mich so gut wie alles“

Am Ende des Tages ist es auch egal, welche Bedingungen in der Stubnermulde herrschen, denn im Grunde verbindet die 4 Gasteiner Shaper eines: Leidenschaft für Freestyle.

Snowboarding ist für mich so gut wie alles. Wenn man einmal mit Freestyle angefangen hat, kann man damit nicht mehr aufhören!“

Aber wie oft müssen unsere Shaper das Brett wirklich beiseitelegen? „Naja ich sag mal so: Ich glaube ich stehe momentan mehr am Brett als ich laufe“, erzählt Felix und lacht.

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